Foto Ian Whalen

Ein Nachtclub  in einer beliebigen Stadt. Ein Mikrokosmos verschiedenster Individuen, beladen mit all ihren Problemen und Hoffnungen treffen aufeinander, um gemeinsam zu feiern. Neben dem kollektiven Gefühl der Gemeinsamkeit kann man sich auch unglaublich allein und verlassen fühlen.
Die Sehn-Sucht in ihrer eigenen Manifestation. Ein ständiges Zurücksehnen nach schon einmal dagewesenen. Bewegungen wieder aufgreifend – im nächsten Moment schon wieder zerfallend, es gibt kein zurück in das einst so blühende Paradies… Der Körper vereinsamt, nur noch getrieben durch sein Sehnen. Er zerbricht, zerfällt in seine Bestandteile, entzieht sich seine eigene Lebensenergie.

Konzept: JuWie Dance Company
Choreografie/ Tanz: Jule Oeft
Probenassistenz: Sabine Köhler
Musik: Daniel Williams
Bühnenbild / Licht: Severin Beyer
Kostüm: Justine Pietrek
Produktionsleitung: Wiebke Bickhardt

 

 

Wo ich warte        von Ce Zett

Wie der Schatten der Wolke
streichelt die Erinnerung meine Haut
Stellen sich die Haare auf
im vergangenen Atem

Nur der Hauch eines Gedankens
Nur das Flüstern des Echos

da war nichts
da ist nichts
da wird nichts sein

Ich bleibe hier
und blicke in die Sterne
und sehe nichts

da war nichts
da ist nichts
da wird nichts sein

Falls du wissen willst
wo ich bin
schaue hinter dich